64% der Jugendlichen veröffentlichen private Fotos in den sozialen Netzwerken
Werden die Jugendschutzgesetze in den sozialen Netzwerken beachtet? Auf diese Frage soll die Studie “Programme und Inhalte im Fernsehen und im Internet” der Unicef antworten. Der Bericht bietet interessante Daten hinsichtlich der Nutzung von sozialen Netzwerken durch minderjährige Spanier.
Die Studie, für die mehr als 3000 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren befragt wurden, ist in Zusammenarbeit mit der “Oficina del Defensor del Pueblo” (Ombudsstelle) entstanden. Von den befragten Jugendlichen geben 64% an, dass sie private Fotos im Internet und vor allem in sozialen Netzwerken veröffentlicht haben – eigene Bilder oder Aufnahmen von anderen Personen.
Der Bericht zeigt auch, dass 35,5% der Jugendlichen auf die sozialen Netzwerke ohne das Wissen ihrer Eltern zugreifen. Außerdem versichern 42% der befragten Jugendlichen, dass sie Freunde haben, die sie online kennengelernt haben. Und 14% geben an, dass sie sich mit solchen (Un)Bekannten getroffen haben.
Der Bericht zeigt auch, dass 14% der Jugendlichen anzügliche sexuelle Angebote im Internet erhalten haben.
Die Ombudsstelle, die die Studie [Anfang November] vorgestellt hat, spricht von beunruhigenden Ergebnissen: Es entstehe eine “Bunker-Generation”, Jugendliche, die sich in ihren Zimmern einschließen und stundenlang im Internet surfen, wobei sie sich immer mehr von ihrer Familie abwenden.
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