Können wir der Weltgesundheitsorganisation noch vertrauen?

Veröffentlicht auf von Tim Jack

[caption id="attachment_8073" align="alignleft" width="304" caption="Die tatsächlichen Zahlen der Grippe A. Klicken Sie zum Vergrößern. Infografik der GDS Infographics/ Flickr (CC)"][/caption]

Wie jetzt bekannt wurde, hat die WHO (die Weltgesundheitsorganisation) sich als Beraterin betätigt und Regierungen empfohlen, zu sparen und im Gesundheitsbereich nicht allzu viel Geld auszugeben. Es heißt, eine Senkung der Gesundheitskosten um 20% bis 40% sei möglich. Der Vorschlag macht meiner Meinung nach Sinn, er dürfte bloß nicht ausgerechnet von der WHO kommen.

Was kann ich dazu sagen? Wenn der Vorschlag von anderer Seite käme, könnte ich es glauben. Aber der WHO vertraue ich ganz bestimmt nicht. Sie hat ihre Glaubwürdigkeit verloren. Wir haben doch noch nicht vergessen, was vor einem Jahr passiert ist, oder? Damals haben diese Leute wegen der sogenannten Grippe-Pandemie (Grippe A), die schlimmste Panikmache in der Geschichte der Medizin ausgelöst.

Rufen wir uns nur einige der Eckdaten ins Gedächtnis. Vorraussichtlich sollte sich ein Drittel der Weltbevölkerung anstecken. Von diesen 2 Milliarden Menschen sollten 150 Millionen sterben. Deshalb, so hieß es, sei es notwendig, möglichst viele Menschen vorsorglich zu impfen.

Doch wie sahen die tatsächlichen Zahlen aus: Anstatt von 2 Milliarden Ansteckungen gab es rund 2 Millionen und anstatt von 150 Millionen Toten gab es 18.000, davon 12 in Spanien. An der normalen Grippe sterben jedes Jahr 500.000 Menschen, davon 3000 in Spanien. 13 Millionen Impfungen wurden gekauft, von denen 2 Millionen verwendet wurden (wohl größtenteils aus Angst, da sie in den meisten Fällen überflüssig waren).

Diese Schwindler, das zeigen die genannten Zahlen, haben Angst verbreitet, während ihre Herren, die Pharmaunternehmen, die eine Krise zu überstehen hatten, sich eine goldene Nase verdient haben. Die Staaten sind auf ihren Impfungen sitzengeblieben.

Dafür gibt es keine Entschuldigung. Lange bevor die Impfungen gekauft wurden, gab es Informationen, die die ganze Pandemie als Bluff enttarnten. Konkret führte der spanische Übereifer dazu, dass wir in einem schwierigen Moment ohne Grund fast 100 Millionen Euro ausgegeben haben. Die damalige Gesundheitsministerin Jiménez sollte man fragen, ob sie von den später entdeckten Verbindungen zwischen hohen WHO Beamten und der Pharmalobby gewusst hat.

Es tut mir zwar leid aber überraschen tut es mich nicht, dass es hinter solchen Organisationen Leute gibt, die sie zu ihrem eigenen Vorteil nutzen wollen. Die uns etwas verkaufen wollen oder vielleicht auch diesen Wunsch hegen, dass wir unser Geld "besser" ausgeben, d.h., dass ein Teil des Etats in private Hände fließen soll. Genug der Spielchen.

[caption id="" align="alignright" width="318" caption="Grippe-A infizierte gesucht. Fragen Sie nach Trini."]gripe_anuncio_310x407_3[/caption]

Jetzt wollt ihr auch noch den Regierungen zeigen, wie sie sparen können, nachdem ihr ihnen gerade geholfen habt, ohne Grund Millionen Euro für Impfungen auszugeben? Jeder, der einen so weitreichenden Fehler wie diese Organisation begangen hätte, wäre zurückgetreten.

Doch die WHO-Führungskräfte jedoch machen einfach weiter. Bei der Arbeit die Könige der Weltgesundheitsorganisation,  in der Freizeit Berater der Pharmaindustrie.

Genug, sollen sie doch verschwinden! Zwischen den Kurpfuschern (denen der WHO), den Politikern, die ihnen Folge leisten und niemanden zur Rechenschaft ziehen (unsere Regierung zum Beispiel) und den gierigen Pharmamultis wollen sie uns aufreiben.

Ich werde der WHO erst wieder vertrauen, wenn ihre Führungsriege ausgetauscht wurde und sichergestellt ist, dass es keine Verbindungen zur Pharmaindustrie gibt. Bis dahin glaube ich der Organisation kein Wort. Wir sollten uns vorsehen: Es wird gemunkelt, sie bereitete bereits wieder einen globalen Schwindel vor.

Die WHO  ist 2009 mit dem Príncipe de Asturias de Cooperación Internacional Preis ausgezeichnet worden. Ich weiß nicht, ob ich denken soll, dass in der Jury Vertreter der Pharmaindustrie saßen oder dass diese einfach nur ein waches Auge haben.
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Veröffentlicht in Gesundheit

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