Christenverfolgung in Pakistan: Wir dürfen nicht stumm bleiben
Wir haben in den letzten Tagen über die Naturkatastrophe und die Tragödie berichtet, die die Bevölkerung in Pakistan erlebt. Man kann, man muss etwas tun, zum Beispiel indem man auf dieser Seite spendet.

Die spezielle Situation der 2,8 Millionen Christen (in einem Land mit 97% Muslimen) ist weniger bekannt .
Am 11. August fand der Feiertag der Minderheiten in Pakistan statt (Hindus, Buddhisten, Christen, usw). Die christliche Gemeinschaft hatte beschlossen, die Festlichkeiten zu boykottieren und einen Black Day auszurufen, um gegen die Lebensbedingungen und die Erniedrigungen, denen sie ausgesetzt sind, zu protestieren. Ihr habt nicht davon gehört? Das ist normal, gestern gab es ja auch eine neue Niederlage der französischen Nationalmannschaft, die man im Fernsehen verfolgen konnte...
Die letzte Zeit war für die christliche Minderheit in Pakistan der reinste Horror. Morde, Gruppenvergewaltigungen, Lynchjustiz, Männer, Frauen Kinder, bei lebendigen Leib verbrannt - das Leben der Christen vor Ort wird immer schwieriger. Die Liste der Greueltaten ist genauso lang, wie die Anteilnahme gegenüber diesen Leuten kurzlebig ist.
Oft benutzen die muslimischen Pakistanis das Gesetz gegen Gotteslästerung gegenüber dem Koran, um die Christen aller möglichen Verbrechen zu beschuldigen. Solche Anklagen kann man leicht aus dem Ärmel schütteln, insbesondere wenn es eigentlich um persönliche Streitigkeiten geht.
So wurden in den letzten Wochen im Punjab dutzende Christen getötet, manchmal lebendig verbrannt, von Gruppen, die ihnen vorwarfen, den Koran entwürdigt zu haben.
So lieferte am 1. August 2009 eine Gruppe von 2000 Fanatikern sieben Christen den Flammen aus. Eine Familie von fünf Personen, darunter ein 75-jähriger Großvater, ein Ehepaar und Kinder im Alter von 6 und 13 Jahren, wurde in ihrem Haus eingesperrt und dann lebendig verbrannt. Unter den Blicken der Menge wurde das Feuer entfacht.
So lehnten es zahlreiche Menschen in Pakistan ab, das gleiche Geschirr zu benutzen wie Christen. Im letzten Jahr wurde ein Christ zu Tode geschlagen, weil er aus der Tasse eines Muslimen Tee getrunken hatte...
So wurde vor kurzem ein kleines Mädchen, Kiran, 10 Jahre alt, lebendig verbrannt nachdem sie vergewaltigt wurde [...]
So wurde ein paar Monate vorher eine kleine Christin gefoltert und zu Tode geschlagen. Die Polizei weigerte sich zunächst, die Klage anzunehmen und nach einem Schauprozess wurden die Mörder freigesprochen.
So wurde am 19. März ein Paar, das nicht zum Islam konvertieren wollte, gefoltert. Die Frau wurde von Polizisten vergewaltigt, während der Ehemann lebendig verbrannt wurde. Die drei Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren mussten das Ganze mit ansehen...
Soll ich weitermachen? So wurde ein christlicher Frisör, der sich bereit erklärte, den Bart eines Muslimen zu rasieren, geschlagen und von eine Gruppe von acht Islamisten vergewaltigt.
So gibt es in Islamabad eine Mauer, die weit weniger Beachtung in den Medien findet, als die zwischen Israel und Palästina. Eine Mauer, die das christliche Viertel umringt. Die Einwohner leben wie im Ghetto, oft müssen sie die schlimmsten Tätigkeiten verrichten.
So... gibt es noch viel mehr zu sagen.
Es gäbe auch viel zu sagen über die Gleichgültigkeit, mit der all dies hingenommen wird. Es gäbe noch viel darüber zu sagen, dass scheinbar niemand in der politisch korrekten internationalen Gemeinschaft Zeit hat, sich über diese fürchterlichen Ungerechtigkeiten empört zu zeigen, oder sie zu bekämpfen.
Pakistan verwandelt sich leider derzeit in ein Wrack. Angesichts dessen bräuchten wir - trotz des zwischenreligiösen Dialogs, der glücklicherweise auch dort stattfindet - mehr Leute, die sich äußern, damit der Hass, die Diskriminierung und diese fürchterliche Gleichgültigkeit ein Ende finden. Wir bräuchten mehr Stimmen, und mehr verschiedene Leute, insbesondere Muslime (so wie es auch Christen gibt, die die islamophoben Schrecklichkeiten anprangern). Und vergessen wir nicht die dunklen Wolken, die sich über Bhutan wie auch anderswo zusammenbrauen...
Zwei Organisationen befassen sich mit der Situation der Christen in Pakistan: Open Doors (evangelisch) und Kirche in Not (katholisch)

Die spezielle Situation der 2,8 Millionen Christen (in einem Land mit 97% Muslimen) ist weniger bekannt .
Am 11. August fand der Feiertag der Minderheiten in Pakistan statt (Hindus, Buddhisten, Christen, usw). Die christliche Gemeinschaft hatte beschlossen, die Festlichkeiten zu boykottieren und einen Black Day auszurufen, um gegen die Lebensbedingungen und die Erniedrigungen, denen sie ausgesetzt sind, zu protestieren. Ihr habt nicht davon gehört? Das ist normal, gestern gab es ja auch eine neue Niederlage der französischen Nationalmannschaft, die man im Fernsehen verfolgen konnte...
Die letzte Zeit war für die christliche Minderheit in Pakistan der reinste Horror. Morde, Gruppenvergewaltigungen, Lynchjustiz, Männer, Frauen Kinder, bei lebendigen Leib verbrannt - das Leben der Christen vor Ort wird immer schwieriger. Die Liste der Greueltaten ist genauso lang, wie die Anteilnahme gegenüber diesen Leuten kurzlebig ist.
Oft benutzen die muslimischen Pakistanis das Gesetz gegen Gotteslästerung gegenüber dem Koran, um die Christen aller möglichen Verbrechen zu beschuldigen. Solche Anklagen kann man leicht aus dem Ärmel schütteln, insbesondere wenn es eigentlich um persönliche Streitigkeiten geht.
So wurden in den letzten Wochen im Punjab dutzende Christen getötet, manchmal lebendig verbrannt, von Gruppen, die ihnen vorwarfen, den Koran entwürdigt zu haben.
So lieferte am 1. August 2009 eine Gruppe von 2000 Fanatikern sieben Christen den Flammen aus. Eine Familie von fünf Personen, darunter ein 75-jähriger Großvater, ein Ehepaar und Kinder im Alter von 6 und 13 Jahren, wurde in ihrem Haus eingesperrt und dann lebendig verbrannt. Unter den Blicken der Menge wurde das Feuer entfacht.
So lehnten es zahlreiche Menschen in Pakistan ab, das gleiche Geschirr zu benutzen wie Christen. Im letzten Jahr wurde ein Christ zu Tode geschlagen, weil er aus der Tasse eines Muslimen Tee getrunken hatte...
So wurde vor kurzem ein kleines Mädchen, Kiran, 10 Jahre alt, lebendig verbrannt nachdem sie vergewaltigt wurde [...]
So wurde ein paar Monate vorher eine kleine Christin gefoltert und zu Tode geschlagen. Die Polizei weigerte sich zunächst, die Klage anzunehmen und nach einem Schauprozess wurden die Mörder freigesprochen.
So wurde am 19. März ein Paar, das nicht zum Islam konvertieren wollte, gefoltert. Die Frau wurde von Polizisten vergewaltigt, während der Ehemann lebendig verbrannt wurde. Die drei Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren mussten das Ganze mit ansehen...
Soll ich weitermachen? So wurde ein christlicher Frisör, der sich bereit erklärte, den Bart eines Muslimen zu rasieren, geschlagen und von eine Gruppe von acht Islamisten vergewaltigt.
So gibt es in Islamabad eine Mauer, die weit weniger Beachtung in den Medien findet, als die zwischen Israel und Palästina. Eine Mauer, die das christliche Viertel umringt. Die Einwohner leben wie im Ghetto, oft müssen sie die schlimmsten Tätigkeiten verrichten.
So... gibt es noch viel mehr zu sagen.
Es gäbe auch viel zu sagen über die Gleichgültigkeit, mit der all dies hingenommen wird. Es gäbe noch viel darüber zu sagen, dass scheinbar niemand in der politisch korrekten internationalen Gemeinschaft Zeit hat, sich über diese fürchterlichen Ungerechtigkeiten empört zu zeigen, oder sie zu bekämpfen.
Pakistan verwandelt sich leider derzeit in ein Wrack. Angesichts dessen bräuchten wir - trotz des zwischenreligiösen Dialogs, der glücklicherweise auch dort stattfindet - mehr Leute, die sich äußern, damit der Hass, die Diskriminierung und diese fürchterliche Gleichgültigkeit ein Ende finden. Wir bräuchten mehr Stimmen, und mehr verschiedene Leute, insbesondere Muslime (so wie es auch Christen gibt, die die islamophoben Schrecklichkeiten anprangern). Und vergessen wir nicht die dunklen Wolken, die sich über Bhutan wie auch anderswo zusammenbrauen...
Zwei Organisationen befassen sich mit der Situation der Christen in Pakistan: Open Doors (evangelisch) und Kirche in Not (katholisch)
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