Drei Prozent unkenntlich gemachte Bilder bei Street View Deutschland

Veröffentlicht auf von Ingmar Link

[caption id="attachment_12116" align="alignright" width="264" caption="Foto : Vadim Bulitko, Picasa, CC-Lizenz"][/caption]



Die Autos von Google geistern seit mehr als zwei Jahren durch Deutschland. Die Panorama-Ansichten dieses Landes sind jedoch nicht immer bei Google Maps verfügbar.

Die Schuld daran tragen die lokalen Politiker und ein paar Verweigerer, die nicht wollen, dass ihr Haus ins Netz gerät. Dazu kam noch der Skandal, der ausgebrochen ist, als man entdeckte, dass private Daten von den Wifi-Antennen dieser Autos erfasst werden können.

Um diese wichtigen Markt nicht entwischen zu lassen, hatte Google nachgegeben und so konnten seit diesem Sommer Einwohner in Deutschland das Verpixeln der Bilder ihrer Häuser beantragen, bevor sie ins Netz gestellt wurden - ein einzigartiger Fall in der Geschichte dieses Projekts.

Das Unternehmen rechnete mit einer "fünfstelligen Zahl" bei diesen Löschanträgen. Aber die Gemeinden und auch die Regierung haben viel Werbung für diese Lösung gemacht, daher ist die Zahl höher ausgefallen.

So hat es laut Andreas Türk 244.237 Löschanträge gegeben, sprich 2,89 % der fotografierten Gebäude in den 20 größten Städten Deutschlands. Zwei Drittel der Anträge wurden über das von Google bereitgestellte Tool durchgeführt.

Der Launch von Google Street View in Deutschland steht bevor! Ein kleiner Satz des Street View Verantwortlichen in diesem Land wird jedoch den ein oder anderen ärgern: "Angesichts der Komplexität des Prozesses werden einige der Häuser, die unkenntlich gemacht werden sollten, beim Launch dieses Produkts in einigen Wochen weiterhin sichtbar sein".

Schuld daran sind die ungenauen Anträge.
Werbung

Veröffentlicht in Deutschland

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post