Frankreich, die Heimat des Chauvinismus

Veröffentlicht auf von Sabine Cretella

Chauvinismus beschreibt die maßlose und aggressive Art und Weise, mit der sich die Franzosen an ihren nationalen Identitätswerten festklammern.

Der Begriff ist de facto französischer Abstammung und bezieht sich auf Nicolas Chauvin, einem napoleonischen Helden, der wirklich existiert hat und der in der Operette "La cocarde tricolore" (Die französische Kokarde) der Brüder Cogniard in einen fanatischen Nationalisten umgewandelt wird.

Es ist also nichts Neues, wenn die Franzosen sich heute unter dem Druck der rechten Lobby ihres Präsidenten Nicolas Sarkozy dazu entscheiden, die Roma (und morgen vielleicht die Schotten oder Kampanier) abzuschieben oder die Burka an öffentlichen Orten zu verbieten, eben so wie sie vor 200 Jahren die Religionen verboten haben.

Es ist schade, dass sie jedesmal dann, wenn es nötig wäre sich zu erinnern, ihre Werte,  "egalité" (Gleichheit) und "fraternité" (Brüderlichkeit), vergessen, die die Französische Revolution der ganzen Welt übermittelt hat ...

Ein Widerspruch den sich Europa keinesfalls erlauben kann, wobei ich diesbezüglich nicht weiß, wie es da mit Frankreich selbst aussieht.
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Veröffentlicht in Frankreich

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