Französische Geiseln in Afghanistan: Befreit Stéphane und Hervé!
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8 Monate.
Egal, welches Maß man anwendet: Diese Zahlen stehen für die Zeit, die die beiden Journalisten Stéphane und Hervé sowie deren Begleitpersonen in Gefangenschaft verbracht haben und das inmitten eines vom Krieg zerrissenen Landes, in den Händen ihrer Geiselnehmer. 8 Monate, eine Ewigkeit.
Die Geiseln Stéphane Taponier und Hervé Ghesquière, zwei Namen, die wir hin und wieder in Zusammenhang mit einem ständig laufenden Zeitzähler in den Zeitungen lesen oder in den Nachrichten hören.
Die verstreichende Zeit wiegt schwer in ihrer Bedeutung: Es handelt sich vor allem um die Zeit des Leidens, während der man von geliebten Menschen getrennt ist, und um ihren alltäglichen Schmerz und ihre Angst weiß. Es ist die Zeit des Schuldgefühls, da man Familie und Freunde leiden lässt - und dennoch ist man das einzige Opfer des Dramas, das sich abspielt.
Mit der vergehenden Zeit kommt auch die Angst um den Tod, Tag für Tag, Stunde für Stunde. Man ist sich vollkommen bewusst, mit was für Menschen man es zu tun hat. Man sieht den Hass in ihren Augen, ihre Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal der Geiseln.
Aber die vergehende Zeit kann auch Hoffnung bedeuten, Hoffnung, die geliebten Menschen wieder zu umarmen, und diese Hoffnung kann keinem genommen werden, so lange wir Stéphane, Hervé und deren Begleitpersonen in unserem Gedächtnis bewahren.
Diese Journalisten sind auf Mission gegangen, um über die Ereignisse dort zu berichten, um Bilder mit nach Frankreich und für die ganze Welt mitzubringen, für die Familien der Soldaten, die dort stationiert sind. Sie sind in dieses kriegsgebeutelte Land gegangen, weil es ihre Arbeit ist, und wie viele andere Reporter waren und sind sie bereit, ihr Leben zu riskieren, denn Information ist eines unserer Grundrechte. Und eben deshalb haben wir nicht das Recht zu vergessen!
Die Vereine Otages du Monde (Geiseln der Welt) und Reporters Sans Frontières (Reporter ohne Grenzen) kämpfen um ihre Befreiung wie auch le comité de soutien pour Hervé et Stéphane (das Komitee zur Befreiung von Hervé und Stéphane), das von deren Verwandten gegründet wurde.
Es werden Aktionen ins Leben gerufen, die über das Schicksal der Geiseln berichten: das Aushängen von Plakaten mit ihren Gesichtern an bestimmten Gebäuden der Städte, wie in Saint Brieuc, was man hier auf dem Foto sehen kann, Versammlungen, Petitionen und die Arbeit des Blauen Bandes.
Es ist lebenswichtig für die Geiseln, dass man jeden Tag über sie spricht, dass sie nicht vergessen werden, denn das Veröffentlichen in den Medien ist im Gegenteil zu dem, was einige denken, eine Garantie, dass die Geiseln von ihren Kidnappern besser behandelt werden.
Die Veröffentlichungen in den Medien ist ebenso eine Garantie dafür, dass man sie am Leben lässt, da sie auf diese Weise weiterhin als "wertvoll" angesehen werden. Dieses Argument ist eine Realität, die von früheren Geiseln nach deren Rückkehr bestätigt wurde. Die Momente starker Mobilisierung für deren Freilassung ging mit einer Verbesserung ihrer Haftbedingungen einher.
Wenn Sie Blogger sind, zögern sie nicht, einen Artikel zu schreiben, und fügen Sie auch die Links zum Unterstützungsausschuss und den Vereinen Otages du Monde (Geiseln der Welt) und RSF hinzu. Zögern Sie auch nicht, diesen Artikel über Twitter weiterzugeben und ihn auf Ihren Facebookseiten zu veröffentlichen. Und vor allem vergessen Sie Stéphane und Hervé und deren Begleiter, die ja auch Geiseln sind, nicht...
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