Genug von Halloween-Kürbissen? Es lebe der Fischerkürbis!

Veröffentlicht auf von Jan


Zucca dei Pescatori - "Fischerkürbis"


Dieser Kürbis wurde in den Feuchtgebieten der Toskana, und hier insbesondere im Bientina (Pistoia) und dem Padule di Fucecchio (Florenz) angebaut. Sein Name geht auf seine Verwendung durch die Fischer zurück, die ihn als Behälter für Fische und Laubfrösche nutzten. Diese Sorte zeichnet sich durch ein praktisch unbegrenztes Wachstum und Kletterfreudigkeit aus und kann eine Höhe von etwa 3-4 Metern erreichen. Die Blätter sind haarig und herzförmig fast ohne Flecken, mit wenigen bis gar keinen Einschnitten. Von der Farbe her sind sie gleichmäßig hellgrün. Die Blüten können sowohl männlich als auch weiblich sein und weisen einen weißlichen Farbton auf. Die Früchte sind birnenförmig, mit sich verjüngenden Hälsen, und besitzen eine hölzerne, harte und wasserdichte Schale von sehr dunkler gelber Farbe. Der Samen ähnelt in seiner Form einer Mandoline mit längs verlaufenden Kämmen und zeichnet sich durch ein gelblich-tabakfarbenes Äusseres aus. Der Fischer-Kürbis, dessen Anbau heutzutage in der ganzen Toskana gepflegt wird, wird zwischen Ende März und Anfang April ausgesät. Die ersten Früchte werden ab Mitte August geerntet und halten sich den ganzen Winter über. Die Frucht dient ausschließlich ornamentalen Zwecken und eignet sich als Zierstück, als Behälter oder auch als Lampe.
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Veröffentlicht in Italien

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