Notizen: der beste High-Tech Spickzettel
Der normale Schüler, der nicht an der Heizung hängt, träumt von besseren Noten.
Jedoch muss man das Gelernte erstmal im Heft notieren, bevor man es in Form einer perfekten Klausur wiedergibt.
Jedoch muss man das Gelernte erstmal im Heft notieren, bevor man es in Form einer perfekten Klausur wiedergibt.
Das ist nicht immer so einfach: unlesbare Schrift, auch vom Autor selbst, Verdauungsschläfrigkeit, Lehrer mit Hang zu Abschweifungen, Schiffe versenken mit dem Tischnachbarn, irgendeine tolle iPhone App, soviele Gründe, die einen daran hindern, seine Kursnotizen zu nutzen, um den Geschichtskurs zur Krise im Jahr 1929 durchzugehen oder die mathematischen Funktionen nachvollziehen zu können.
Eine kalifornische Startup, Livescribe, hat einen Kugelschreiber entwickelt, um die Stimme des Professors aufzunehmen, während der Schüler Notizen macht. Wenn dieser sich nicht sicher ist, klickt er mit der Spitze seines Kulis auf den nicht verstandenen Begriff und schon gibt der Stift die aufgenommene Stimme des Professors wieder.
Ein Beispiel: Der Schüler Ducobu* hat "Kenya" anstatt "Keynes" geschrieben und fragt sich, was das mit dem Wirtschaftsprogramm von Franklin Delano Roosevelt zu tun hat. Er zeigt mit seinem Smartpen auf das Wort und die Aufnahme sagt ihm: "Oh, hast du die Professorin gesehen, mit dem Rock den sie heute trägt, sieht man sofort die zehn Kilo, die sie sich im Périgord angefressen hat".
Gut, wenn ihr den Kurs aufnehmen wollt, solltet ihr nicht mit eurem Nachbarn reden. Vor allem wenn der Lehrer sich euren Kuli ausleiht, und aus Versehen die Play-Funktion einschaltet, während er das falsch geschriebene Wort unterstreicht.
*Anmerkung der Editoren:
Ducobu: Anspielung auf eine französische Comic-Serie, deren Held ein schlechter Schüler ist.
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