Der Papst und Tony Blair in einem Papamobil ...
[caption id="attachment_5004" align="aligncenter" width="448" caption="Foto von der katholischen Kirche (Creative Commons-Lizenz, Flickr.com)"]
[/caption] Vor langer Zeit hat Tony Blair die Labour Party umworben. "Alle anderen interessieren mich nicht mehr, Du bist die einzig wahre (Partei) für mich" trillerte er mit seinen Bambi-Wimpern. Die folgenden drei Jahrzehnte hat er, wie viele Ehefrauen vor ihm, damit verbracht, so lange herumzunörgeln und zu schmollen, bis er sie über "den dritten Weg" verändert hatte – bevor es ihm zu langweilig wurde und sie gebrochen und ernüchtert in die erstickende Umarmung von Gordon Brown entließ. Sie hat sich noch immer nicht davon erholt. Seine intensiver Flirt mit dem Vatikan ist ganz ähnlich abgelaufen. Zuerst die bekennende Zusage, dann die Forderung nach einem "dritten Weg" - diesmal war es "keine Kindesmisshandlung, noch immer keine Frauen, aber Homosexualität sollte erlaubt sein". Er war dafür, das 24-Wochenlimit für Abtreibungen beizubehalten und machte sich für Lebenspartnerschaften stark, bevor er dem Heiligen Stuhl seine Treue zusicherte. Zwischen beiden Ansichten hat er sich immer noch nicht entschieden. Seine hochtrabende "Tony Blair Faith Foundation" (T. B. Glaubensverein) wird von Belgiens Vater Michael Schooyans beschuldigt, den Zweck zu haben, den "größeren Religionen eine politisch korrekte Auslegung der Heiligen Schrift" aufzuzwingen, um seinen "messianischen" Glauben in die Rechtsprechung der Menschenrechte zu unterstützen.
Anmerkung der Editoren: 12007 konvertierte Blair zum römisch-katholischen Glauben
[/caption] Vor langer Zeit hat Tony Blair die Labour Party umworben. "Alle anderen interessieren mich nicht mehr, Du bist die einzig wahre (Partei) für mich" trillerte er mit seinen Bambi-Wimpern. Die folgenden drei Jahrzehnte hat er, wie viele Ehefrauen vor ihm, damit verbracht, so lange herumzunörgeln und zu schmollen, bis er sie über "den dritten Weg" verändert hatte – bevor es ihm zu langweilig wurde und sie gebrochen und ernüchtert in die erstickende Umarmung von Gordon Brown entließ. Sie hat sich noch immer nicht davon erholt. Seine intensiver Flirt mit dem Vatikan ist ganz ähnlich abgelaufen. Zuerst die bekennende Zusage, dann die Forderung nach einem "dritten Weg" - diesmal war es "keine Kindesmisshandlung, noch immer keine Frauen, aber Homosexualität sollte erlaubt sein". Er war dafür, das 24-Wochenlimit für Abtreibungen beizubehalten und machte sich für Lebenspartnerschaften stark, bevor er dem Heiligen Stuhl seine Treue zusicherte. Zwischen beiden Ansichten hat er sich immer noch nicht entschieden. Seine hochtrabende "Tony Blair Faith Foundation" (T. B. Glaubensverein) wird von Belgiens Vater Michael Schooyans beschuldigt, den Zweck zu haben, den "größeren Religionen eine politisch korrekte Auslegung der Heiligen Schrift" aufzuzwingen, um seinen "messianischen" Glauben in die Rechtsprechung der Menschenrechte zu unterstützen. Der neu 'konvertierte' zögert nicht damit, einfach auszusprechen, was der Papst zu tun und zu glauben hat! Ist er Katholik1? Blair glaubt nicht an die Autorität des Papstes."Ist er Katholik?" – wie oft hörte man den Ausruf "ist er Labour"? Morgen wird der Papst in einem Großbritannien ankommen, in dem ein bitterer Kampf um verschiedene religiöse Überzeugungen herrscht, was zum Teil auf Tony Blairs Social Engineering und seine Politik der offenen Grenzen zurückzuführen ist. Es verspricht ein bewegter Besuch zu werden. Der Papst reist begleitet von eben dem Tony Blair, der angesichts eines Schwalls von Schuhen und Beschimpfungen seine letzte Buchsignierung abgesagt hat, um "den Gläubigen keine Unannehmlichkeiten zu bereiten". Doch seinen Platz in der Papst-Prozession wird er wohl kaum aufgeben. Die überzeugte Katholikin Cherie Blair würde ihm sonst niemals vergeben. Die Abneigung gegen den Besuch des Papstes wird in den Medien immer deutlicher. Die Lobby der Homosexuellen ist schon seit langem sehr aktiv - Peter Tatchells bitterer Dokumentarfilm soll am Montag ausgestrahlt werden. Darin wird der Papst für Fälle von sexuellem Missbrauch, die lange vor seinem Aufstieg zum Bischof stattfanden, an den Pranger gestellt. Außerdem wird die Verbindung zwischen ihm und den Ansichten eines suspendierten Bischofs bezüglich der "Leugnung des Holocausts" dargestellt. Die modernen Hexenjäger der Pädophile werden laut und deutlich aufschreien; der Papst ist der Leiter einer Organisation, die schon seit ewigen Zeiten das kanonische Recht und nicht das nichtchristliche Justizwesen in den Mittelpunkt stellt. Es ist manchmal schwer zu glauben, dass Pädophile in allen Ländern, Religionen und Organisationen zu finden ist - wenn man im Internet darüber liest, dann wird man dazu verleitet zu denken, dass es exklusiv die Domäne der katholischen Geistlichen und führenden Politiker Großbritanniens ist. Am Mittwochabend verlangte der gefürchtete Anwalt für Menschenrechte Geoffrey Robertson von den Vereinten Nationen eine Antwort auf die Frage, warum es dem Vatikan "erlaubt" sei, ein unabhängiger souveräner Staat zu sein. Man kann sich ganz gut vorstellen, welch eine Empörung eine Frage eines Vatikansprechers hervorgerufen hätte, wenn dieser das Recht des Vereinten Königreiches ein souveräner Staat zu sein in Frage gestellt hätte! Katholiken täten dann gut daran Schutzwesten unter ihren Schleiertüchern zu tragen. Sie sind prädestiniert dazu, diese Wochen "die" Kandidaten zur Umerziehung ihrer Irrglauben zu werden und im Visier der "wahrlich rechtschaffenen" - der Säkularisten - zu stehen. Dennoch werden Raucher, Trinker und Junk-Food-Esser unter uns etwas Frieden geniessen.
Anmerkung der Editoren: 12007 konvertierte Blair zum römisch-katholischen Glauben
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