Sparmaßnahmen: Das Leben ist unfair, umso besser!

Veröffentlicht auf von Ingmar Link

[caption id="attachment_2719" align="alignright" width="300" caption="David Cameron und der stellvertretende Premier Nick Clegg. "][/caption] Was mich am meisten an den Reaktionen auf das britische Budget interessiert, ist die Weltanschauung, die da zum Vorschein kommt. Ich habe gelernt, dass gewisse Menschen die Erwartung haben, dass Geld oder Arbeit, die sie von der Regierung bekommen, in irgendeiner Form das ganze Leben lang garantiert ist, für immer, komme da was wolle. Dieser Glauben scheint deren Reaktion in allem zu bestimmen. Das gibt es kein “na ja, es war schön so lange es gut ging, aber es ist Zeit, voran zu schreiten.”  Die Beziehung ist wie zwischen einem Kind und seinen Eltern: “Ihr mögt mich nicht mehr! Ihr sollt euch doch um mich kümmern! Waaa!” Es ist, als ob diese Menschen von einem anderen Planeten stammten. Vergleicht das mal ein bisschen mit dem Leben im Privatsektor: Jobs gibt es nur so lange, wie das Unternehmen liquide ist und den Angestellten Arbeit geben kann. Bestellungen und Verkäufe gibt es nur, wenn der Kunde diese Produkte und Dienstleistungen braucht – nichts ist sicher, nichts ist für immer. Für mich ist das okay – die Zukunft ist nun mal unvorhersehbar und voll von Überraschungen. Ich mag Überraschungen. Aber diese Leute - so wütend mit unserer Regierung weil sie eher bescheidene Einschnitte macht - scheinen nicht den gleichen Adrenalinschub von Unsicherheit und Wandel zu bekommen. Stattdessen macht es sie traurig, depressiv und pessimistisch. Sie machen sich Sorgen darüber, was sie verlieren werden, anstatt sich zu fragen, was sie auf lange Sicht gewinnen könnten. Sie haben keine Lust, mal was Neues auszuprobieren oder andere Wege einzuschlagen – vielleicht fehlt es ihnen an der Fähigkeit, neue Dinge zu lernen und sich anzupassen. Oder noch schlimmer: Gewisse Menschen denken, dass ihre Fähigkeiten “nicht weiter ausgebaut werden müssen”; Sie würden nie das aufgeben, was sie haben um etwas anderes zu tun, sogar wenn es das Ganze schlechter macht, bevor es besser wird, und wenn es die einzige Hoffnung ist. Sie warten, dass die Welt wieder so wird wie vorher… und das wird nie passieren. Wenn es ein "Geheimnis" in dieser, unserer Welt gibt, ist es dieses: Finde die Arbeit, die gemacht werden muss und mach sie. Wenn du nicht weißt wie, dann... lerne es oder finde raus wie. Löse das Problem, das jemand hat. Und genau darum geht es auf den  "Märkten". Wovor sollte man Angst haben? Wo ist das Problem? Ich vermute, es liegt zuerst einmal an der Illusion der Sicherheit und der Abschottung von Herausforderungen des Privatsektors, dass die Leute sich nach Regierungslösungen sehnen. Für mich ist das, als ob man versuchen würde, die Welt zu stoppen, so dass alles was bleibt, Schinderei ist und Warten auf den Tod. Doch - so zeigt es dieser Haushalt - die Wahrheit ist, dass Menschen sich nicht auf die Regierung verlassen sollten und können. Regierungen kommen und gehen. Politik ändert sich. Die Lektion ist diese: Mach dich nicht von der Regierung abhängig. Um es mit den Worten meines Lieblingssongs zu sagen: “Life is unfair. Kill yourself or get over it.” (Das Leben ist unfair. Entweder du bringst dich um, oder du wirst damit fertig.)
  Dieser Artikel wurde freundlicherweise von Charlotte Gore gekürzt. Den kompletten Artikel kann man hier lesen.
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Veröffentlicht in Vereinigtes Königreich

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D
Nünalphorn vom Melchtal...<br /> <br /> ich finde ihren eintrag informativ, danke :)...
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