Das GPS Tracking System gibt sein Debüt beim FC Arsenal
Das medizinische Team von Arsenal hat nun ein High-Tech GPS Tracking System eingeführt, dank dessen sich die Verletzungsprobleme im Verein langfristig verringern sollen.
Der Vorsitzende Ivan Gazidis hat die Idee bei einer Konferenz mit Arsenal Aktionären im Mai vorgestellt, neben vielen Vorschlägen, um die Verletztenliste von Arsene Wenger zu verringern.
Das Tracking System gab gestern seinen Einstand gegen Barnet. Samir Nasri (oben) war einer der ersten Spieler, die ein solches System mit sich rumtrugen und Gazidis erklärt, wie das funktioniert.
“Wenn es Dinge gibt, die wir tun können [um Verletzungen vorzubeugen], dann machen wir die,” sagt er. “Zum Beispiel haben wir dieses Jahr zum ersten Mal ein GPS System eingeführt. Von Satelliten im Weltall aus werden die Trainingsbewegungen von jedem Spieler, der sich auf dem Trainingsplatz befindet, verfolgt.
“So bekommt man viele Informationen. Man weiß nicht nur wie weit die Spieler gerannt sind und wie schnell sie gerannt sind oder wie intensiv sie trainiert haben. Das System misst auch etwas, das man ‘the load’ nennt – das ist die Zeit, die der Fuß des Spielers auf dem Boden ist, während er rennt.
“Man sieht, ob ein Spieler das Risiko einer Verletzung im nächsten Spiel mit sich trägt, denn man sieht normalerweise zwei Sachen: Zum einen geht die Trainingsleistung nach unten und zum anderen steigt der ‘load’. In anderen Worten: die Füße bleiben länger am Boden, wenn sie rennen. Wenn man sich gut und aktiv fühlt, ist man mehr auf den Zehenspitzen. Wenn nicht, läuft man mehr mit den Fersen. So bekommt man einen Hinweis darauf, welche Spieler besonders gefährdet sind.”
Ihr könnt eure Gedanken zum GPS Tracking System in den Kommentaren hinterlassen.
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