Das Konzept des iPad ist bereits 20 Jahre alt

Veröffentlicht auf von Katharina Heidrich

[caption id="attachment_5372" align="alignleft" width="310" caption="Foto viagallery.com (Flickr), CC-Lizenz "][/caption]

In der Welt der Informatik kommt es nicht selten vor, dass eine Idee ihrer Zeit voraus ist, entweder weil die Technologie noch nicht weit genug entwickelt ist oder weil sie noch nicht interessant genug ist, um eine Marktnische zu schaffen - oder, in den meisten Fällen, aus beiden Gründen. In dem Fall der Tablet PCs gab es schon 1989 ein Gerät, das GRiDPad, das etwa 2,5 Kilo wog und grösser als ein A4-Blatt war. Die Idee eines solchen Gerätes war bereits älter. Aber in diesen 20 Jahren - eine Ewigkeit in der Welt der technologischen Fortschritte - konnte sich keiner eine wahre Marktlücke schaffen. Selbst als Apple Anfang dieses Jahres sein iPad präsentierte, sagte Steve Jobs, er sei sich nicht sicher, ob es "für diese Art von Geräten eine Nachfrage gibt."

Dennoch wurden seit dem Verkaufsstart in den USA  3 Millionen Geräte in weniger als 80 Tagen verkauft, und auch in anderen Ländern war die Markteinführung ein voller Erfolg. Das scheint gezeigt zu haben, dass es eine Nachfrage gibt, die nur darauf gewartet hatte, dass jemand die angebrachte Kombination aus Preis, Leistung, und vor allem Benutzerfreundlichkeit anbot.

Der Erfolg des iPads trug ebenfalls dazu bei, dass andere Firmen mit ähnlichen Projekten animiert wurden, diese weiter zu entwicklen, so dass man kaum noch einen Überblick darüber hat, wer alles Tablet-Computer verkauft.

Und wie immer, wenn es Konkurrenz gibt, ist dies von Vorteil für den Konsumenten. Denn auf diese Weise kann es sich Apple nicht leisten, sich auf seinem Ruhm auszuruhen. Außerdem haben diejenigen, die sich nicht der Apfel-Religion anschliessen möchten, andere Alternativen.

Und auch wenn es kompliziert ist, Vorhersagen auf dem Bereich der Technologie zu machen, glaube ich, dass die Tablet-Computer eine Revolution in der Informatikwelt darstellen werden. Dank dieser Entwicklung werden viele Leute, die keinen Computer nutzen möchten, sich für einen Tablet PC entschliessen. Und diejenigen von uns, die bereits seit Jahren Computer nutzen, können neue Dinge entdecken, die uns die Tablets bieten.

Was ich mich nicht traue zu denken, ist wo wir in 20 Jahren stehen werden.

(Im Original veröffentlicht in La Voz de Galicia, eine Zeitung, für die wir regelmäßig schreiben)
Werbung

Veröffentlicht in High-Tech

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post
B
Also für den Auslandsaufenthalt (bin durch die Googlesuche auf diesen Betrag gestoßen) bestell ich mir auch immer Sim Karten für das jeweilige Land, in dem ich unterwegs bin. Allerdings (bis jetzt 2x) bei http://www.simlystore.com . Funktionierte bestens. Telefonieren brauch ich nicht. Habe schließlich skype, email und facebook. Das reicht mir an kommunikation im Urlaub
Antworten
E
Nutze mein iPad gerne auf Reisen und kann ein solches Gerät nur empfehlen.<br /> Um mobil auch im Ausland zu surfen, nutze ich eine Micro SIM aus Spanien – online für 8 Cent pro MB – einfach gut…<br /> Ebenfalls nutzbar zur Telefonie in einem iPhone 4<br /> <br /> Weitere Infos hier…<br /> http://www.prepaid-global.de/spanien-prepaid/micro-sim-spanien-prepaid-daten-und-telefonie-karte-fur-ipad-und-iphone4.html
Antworten