Dank Yoga mit dem Rauchen aufhören
Die beste Methode, einen Gedanken zu entwurzeln besteht darin, ihn nicht mehr zu füttern.Irgendwann kann man sich davon lösen. Ihr denkt daran, "euch 'ne Kippe anzustecken" ? Perfekt! Versucht vor allem nicht, den Zigarettengedanken aus Euren Gedanken zu löschen. Alles Mentale rebelliert sehr leicht. Ihr riskiert so noch mehr, schwach zu werden.
Nehmt den Gedanken auf, haltet ihn nicht zurück. Ihr sollt ihn wie eine Linie auf Euren mentalen Bildschirm projizieren. Eine Art Geist.
Atmet tief ein und wiederholt gedanklich:
"Ich bin nicht dieser Gedanke."
Wenn Ihr aus Versehen schwach werdet, macht Euch keine Vorwürfe... Verzeiht Euch selbst und versprecht Euch, es das nächste Mal besser zu machen.
Yoga bringt uns bei, dass je mehr man einem Gedanken Stärke verleiht, je mehr man ihn füttert, desto mehr wird er wahr...
Die Gedanken sind wie Wellen (vrittis). Wenn man sie mehrmals wiederholt, werden sie zur Gewohnheit, zur Abhängigkeit (Abhängigkeiten sind im Yoga negative Gewohnheiten.)
Das Mentale ist nicht sehr kreativ. Das ganze Leben lang werden die gleichen Gedankenschemata durchgegangen. Wenn der Gedanke gut ist, gibt es kein Problem, aber wenn er uns belastet...
Warum sich immer und immer wieder daran festkrallen, wenn jeder weiß, dass Rauchen schlecht für die Gesundheit ist?
Die Antwort: Weil wir uns mit "Rauchen" identifizieren. Wir sind dieser Gedanke. Zwischen ihm und uns gibt es keine Distanz, keinen Abstand.
(Quelle: Muriel R. Mila, Quotidien du yoga)
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