Wie befreit man sich von seinem Besitz?

Veröffentlicht auf von Wolfram Dennig

Neulich habe ich jemandem vorgeschlagen, alle Sachen aufzuzählen, die er hat.

Eine genaue Aufzählung zu machen, eine schöne Liste auf einem weißen Blatt.

Sorgfältig, liebevoll, ohne irgendetwas auszulassen, sogar die Dinge, an die man nie denkt;

- ich habe Beine, um auf der Straße umherzugehen,

- Ohren für die Musik

- Bücher auf meinen Regalen...

Einen Strich zu ziehen und es dabei bewenden zu lassen.

Diese Übung nützt nicht viel, er wird sie wahrscheinlich sehr schnell vergessen haben.

Vielleicht...

aber sie wird ihm erlaubt haben, eine kurze Pause zu machen in seinem dauernden und ununterbrochenen Denken daran, was ihm fehlt; sie wird ihm ermöglicht haben, für einige Augenblicke nicht zu wünschen.

Das ist nicht zu vernachlässigen

Jedenfalls ruht es aus

ruht es mich aus
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Veröffentlicht in Frankreich

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F
Der Ratschalg ist so gut, daß man mit ihm schon richtig fett Kohle gemacht hat. Ich sage nur: Lothar Seiwert/Werner Küstenmacher "Simplify your life".<br /> <br /> Es gibt dennoch nur wenige Menschen, die das umsetzen. Woran liegt das?
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