Die Jugend zu erreichen ist eine Herausforderung für die Medien

Veröffentlicht auf von Katharina Heidrich

[caption id="attachment_3017" align="alignleft" width="300" caption="Foto: Frank Spin, Flickr. CC-Lizenz"][/caption]

Während wir versuchen, die Zukunft der Nachrichten und der Medien angesichts neuer innovativer Technologien und Geschäftsmodelle zu ergründen, vernachlässigen wir ein zentrales Konzept: die Jugend.

Der amerikanische Forscher Christopher Sopher, Autor des Berichts und des zugehörigen Blogs Younger Thinking, stellt das Problem wie folgt dar: Wenn uns die Zukunft der Nachrichten beschäftigt, müssen wir uns auch mit der Jugend beschäftigen (und diese verstehen).

Ich stimme mit Sopher darin überein, dass die Medien und die (meisten) Erwachsenen zu viele veraltete Stereotypen aufrecht erhalten, was das Verhalten und die Interessen der Jugend gegenüber Informationsquellen angeht.

Der Boom der sozialen Netzwerke, insbesondere unter den Jugendlichen, zeigt wie sehr das Teilen von Information im Internet zu einem wesentlichen Bestandteil ihrer Lebens geworden ist.

Es besteht Interesse an Information, aber nicht an der, die üblicherweise in den traditionellen Medien verbreitet und dargestellt wird.

Von den 10 Tipps zur Verbesserung der informativen Medien für Jugendliche von Sopher (die ich dem Leser sehr empfehle) hebe ich vier Aspekte hervor, die es wert sind, in die Strategie der Medien eingearbeitet zu werden: Design, Format, Themen und Community.

Besser designte Medien in einem Zeitalter der Informationsüberlastung, neue Informationsformate, Themen, die die Jugendlichen interessieren (Nachrichten über Gleichaltrige) und das Bereitstellen von Möglichkeiten, die Information viral zu verbreiten und zu teilen.

Referenzen: The kids are alright: How news organizations can tap the vast potential of younger consumers (Die Kinder sind in Ordnung: Wie Nachrichtenorganisationen das große Potential, das junge Konsumenten darstellen, ausnutzen können)

und The kids are alright, part 2: What news organizations can do to attract, and keep, young consumers.
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