Shoppingmeilen: Unterwegs in den Geschäften Neapels

Veröffentlicht auf von Jan

[caption id="attachment_11797" align="aligncenter" width="564" caption="Der Vomero, der elegante Stadtteil von Neapel - Foto Sara Cimino"][/caption]


Wie immer, wenn ich für ein paar Tage nach Neapel zurückkehre, kann ich einem Einkaufsbummel durch die Läden nicht widerstehen, jedenfalls nicht in meinem Stadtteil. Ich muss unbedingt sehen, was es Positives und Negatives zu konstatieren gibt.
In einer großen Stadt nur von einer Einkaufsstraße zu sprechen, wird der Sache nicht gerecht. Daher werden wir uns heute einem Stadtteil zuwenden, der früher als Salon Neapels galt, nicht zuletzt auch dank seiner Edelboutiquen, die heute verschwunden sind und Ketten wie Zara, Promod, Intimissimi, Benetton und wie sie alle heißen, Platz gemacht haben..

[caption id="attachment_11796" align="alignleft" width="276" caption="Foto Sara Cimino"][/caption]

Zum Glück hat etwas von den guten alten Zeiten überlebt, Leute, die das Verkaufen im Blut haben und nicht einfach in die Rolle des Verkäufers schlüpfen, um die Massen für die großen Marken zu mobilisieren.
Finden könnt ihr diese Läden in den Nebenstraßen der kommerziellen Via Scarlatti, wo anspruchsvolle Kunden noch voll auf ihre Kosten kommen.


Die Boutiquen, die ich euch jetzt vorstellen möchte, zeichnen sich meiner Ansicht nach sowohl durch die verkauften Artikel als auch durch die Betreiber selbst aus (Höflichkeit und Professionalität machen für mich den Erfolg eines Geschäftes aus).


Den Schuhladen Vanesia - Emporio di Parma habe ich euch bereits in einem früheren Blogpost präsentiert. Für Accessoires gibt es verschiedene Spatarella-Geschäfte, von denen meiner Meinung nach nur eines sich wirklich lohnt. Es befindet sich in der Via Francesco Solimena (einer Seitenstraße der Via Luca Giordano). Außerdem kann man nette Sachen bei Zoe, an der Piazza Vanvitelli finden. Abraten möchte ich dagegen von der Filiale des Geschäfts Deliberti (denn wie bereits in einem anderen Post gesagt, liegt die beste in einem anderen Teil der Stadt).


Was Kleidung angeht, so ist tatsächlich wenig Lohnenswertes geblieben, mit Ausnahme jener Läden, die in den letzten Jahren eröffnet haben und durch ihre Marken interessant sind. Dies gilt zum Beispiel für Maxi Ho, von dem es mehrere Filialen in Neapel gibt, die Marken vertreiben wie Miu Miu, Christian Dior, Balenciaga, Juicy Couture etc., die in Neapel sonst schwer zu finden sind. Natürlich sind bei den Preisen keine großen Überraschungen zu erwarten. Was einen wirklich auf die Palme bringt, ist jedoch das Verhalten desVerkaufspersonals, das es sich anscheinend zur Richtlinie gemacht hat, Leute, die nicht Freunde oder supertreuen Kunden sind, wirklich unfreundlich zu behandeln.



[caption id="attachment_11809" align="alignright" width="300" caption="Foto Sara Cimino"][/caption]

Ganz selten habe ich mal eine Verkäuferin gefunden, die mir behilflich war und mir einige Artikel gezeigt hat, die sich nicht in der Auslage befanden. Sonst hieß es stets: "Es gibt nur das, was du hier siehst..." , wo man doch genau weiß, dass sich viele Sachen im Lager befinden.

Für Schmuck und besondere Parfüms kann ich euch den kleinen Laden Sares, in der Via Merliani empfehlen. Für schöne Unterwäsche geht ihr am besten zu Segreti, in der Via Bernini.

Kinder können bei La Florida, in Via Merliani neu eingekleidet werden, einem sympathischen Laden, der seit Jahren erfolgreich der übermächtigen Konkurrenz trotzt. In der gleichen Straße befindet sich eine Filiale von Sciuscià, wenn ihr auf Markenklamotten für Kinder steht.
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Veröffentlicht in Gesellschaft

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