Der Sozialismus: Eine zum Scheitern verurteilte Utopie?

Veröffentlicht auf von Katharina Heidrich



[caption id="attachment_2652" align="alignleft" width="200" caption="Foto: Socialism Expo / Flickr (cc)"][/caption]

Mich hat diese E-Mail erreicht, die wie eine Fabel über die Scheiterungsgründe des angewandten Sozialismus wirkt. Offensichtlich eine sehr allgemeine Vereinfachung, doch im Grunde trifft sie ins Schwarze. Sie zeigt, dass sich ein wahrer Sozialist seiner individuellen Verantwortung gegenüber des  Allgemeingutes bewusst sein muss.  Denn sobald sich ein jeder auf die Anstrengungen der anderen verlässt, bricht das Kartenspiel in sich zusammen...

Weshalb scheitert der Sozialismus?

Ein angesehener Wirtschaftsprofessor der US-amerikanischen Universität Texas Tech bringt vor, dass er niemals einen Studenten durch ein Examen hat fallen lassen, wohl aber einmal eine komplette Klasse.

Er erzählt, dass diese Klasse darauf bestand, dass der Sozialismus sehr wohl funktioniere, dass es in diesem System weder Arme noch Reiche gäbe, sondern eine vollständige Gleichstellung.

Der Professor schlug seinen Studenten vor, in der Klasse ein Experiment in Bezug auf Sozialismus durchzuführen: Alle Noten würden von nun an als Durchschnittswert vergeben und jeder Student erhalte dieselbe Note, so dass niemand durchfalle und niemand die Note A (sehr gut) erhalte.

Nach dem ersten Examen waren die Noten durchschnittlich und alle Studenten erhielten die Note B. Diejenigen, die sich sehr gut vorbereitet hatten, waren verärgert, und diejenigen, dich sich nicht vorbereitet hatten, waren zufrieden.

Doch im zweiten Examen zeigte sich, dass die Studenten, die vorher wenig gelernt hatten, nun noch weniger lernten. Diejenigen, die viel gelernt hatten, entschieden, sich nun nicht mehr so ausführlich auf das Examen vorzubereiten, da sie ohnehin kein A mehr erhalten würden. Die Durchschnittsnote des zweiten Examens war D.
Niemand war zufrieden.

Doch als das dritte Examen durchgeführt wurde, erhielt die gesamte Klasse die Note F: Alle waren durchgefallen!

Die Noten verbesserten sich nie wieder. Die Studenten begannen, sich untereinander zu streiten, sich gegenseitig die Schuld an den schlechten Noten zu geben und sich schließlich zu beleidigen und Groll gegen die anderen zu hegen. Denn niemand war mehr bereit, sich auf ein Examen vorzubereiten, nur damit ein anderer, der sich nicht vorbereitete, von seinen Anstrengungen profitierte.

Zum großen Erstaunen der Studenten fiel die gesamte Klasse durch und alle mussten ein ganzes Jahr wiederholen!

Der Professor fragte seine Studenten, ob sie jetzt den Grund für das große Scheitern des Sozialismus verstünden.

Es ist ganz einfach: Der Mensch ist bereit, viel und hart zu arbeiten, wenn er hierfür eine attraktive Belohung erhält, die seinen Anstrengungen gerecht wird. Doch wenn der Staat diese Belohnung streicht, wird niemand das Opfer bringen, um die Vortrefflichkeit zu erreichen.

Letztendlich wird dies zum allgemeinen Scheitern des Systems führen.

Winston Churchill, Nobelpreisträger 1953:
Der Sozialismus ist die Philosophie des Scheiterns, das Kredo der Banausen und die Predigt des Neides, mit dem Ziel, das Elend gleichmäßig unter dem Volk aufzuteilen.

Abschließend ein Zitat der Ex-Premierministerin Großbritanniens, Margaret Thatcher:
Der Sozialismus scheitert, wenn dem Staat das Geld ausgeht...das Geld der anderen.
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